Das Haus der Barmherzigkeit

Wir bieten chronisch kranken Menschen und Menschen mit Behinderungen professionelle Pflege und Betreuung mit Lebensqualität.

Drei Personen in rosa, roter und gelber Arbeitskleidung stehen gemeinsam in einem hellen Flur und betrachten Unterlagen in einer schwarzen Mappe.

Das HB in Zahlen:

Mehr als ein Zuhause für pflegebedürftige Menschen

Unser Name geht auf ein Haus zurück, heute bieten wir an 31 Standorten in Wien und Niederösterreich sowie in unterschiedlichen Bereichen Pflege und Betreuung für Menschen mit hohem Pflegebedarf. Als „Geburtsstätte der Geriatrie“ ist das Haus der Barmherzigkeit eng mit Altersheilkunde verbunden. Unser Tätigkeitsbereich ist mittlerweile weit darüber hinausgewachsen und reicht bis hin zur stationären Pflege von Kindern mit chronischen Erkrankungen.

Wir begleiten Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Unsere Standorte umfassen Pflegekrankenhäuser, Pflegeheime sowie Tageszentren, Wohngemeinschaften und mobilen Dienst für Menschen mit Behinderungen. Was unsere spezialisierten Angebote verbindet: Wir schreiben Würde, Selbstbestimmung und Lebensqualität groß.

Es lebe das Leben

Zwei Kund:innen von HABIT unterhalten sich.

Wir verbinden Empathie mit Professionalität. In unserer interdisziplinären Arbeit leben Werte wie Respekt und Wertschätzung und wir haben die Vision, ein Impulsgeber für Fortschritt und Innovation in der Langzeitpflege zu sein.

Auf Wissen setzen

Was wir im Haus der Barmherzigkeit tun, stützt sich auf wissenschaftliche Evidenz. Wir forschen, lehren, bilden Fachkräfte weiter und leisten einen aktiven Beitrag zum Fortschritt in der Pflege.

Ein hellrotes Icon illustriert mit zwei Händen, die ein Herz in der Mitte halten.

Geriatrie & Gerontologie

Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt und damit die Bedeutung von Geriatrie und Gerontologie. Darum setzen wir uns wissenschaftlich mit dem Altern auseinander und gestalten die Versorgung der Zukunft mit.

Ein hellgrünes Icon illustriert mit einem Papier und einer Lupe.

Praxisnahe Expertise

Wir wollen nachhaltig wirken. Dafür teilen wir unser Wissen und unsere Erfahrung in Lehre und Weiterbildung mit Studierenden und Praktiker:innen aus verschiedenen Bereichen.

Ein hellblaues Icon illustriert mit einem Haus und einem Herz im Haus.

Akademie für Altersforschung

Mit unserer Akademie am Haus der Barmherzigkeit betreiben wir Forschung zu gesundem Altern, um die Versorgung älterer und chronisch kranker Menschen zu verbessern.

Ein hellrotes Icon illustriert mit zwei Händen, die sich zu einem Handschlag vereinen.

Lehrkrankenhaus

Studierende der Humanmedizin an der MedUni Wien werden an unseren Standorten in einem Praktikum für einen menschlichen und empathischen Umgang mit Patient:innen sensibilisiert.

Ältere Person liegt in einem Pflegebett und hält die Hände einer danebenstehenden Person in pinkfarbener Pflegekleidung, während beide einander ansehen.

Haus der Barmherzigkeit Gruppe

Pflege von jung bis alt. Betreuung von Wien bis Niederösterreich. Hier finden Sie einen Überblick über unsere Organisation, unsere Standorte und unsere vielfältigen Angebote.

Interdisziplinäre Pflegeexpertise

Wir bündeln interdisziplinäres Fachwissen aus Pflege, Therapie, Medizin und Inklusion. So schaffen wir die Grundlage für qualitativ hochwertige Pflege und Betreuung unter einem Dach.

Geschichte des Haus der Barmherzigkeit

Ursprung aus Nächstenliebe

1864 gründet der Buchdruckereibesitzer Franz Eipeldauer die "Bruderschaft von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit zur Pflege armer Unheilbarer“. Am 23. Juli 1875 öffnet das Haus der Barmherzigkeit in Wien-Währing seine Tore.

Die Geburtsstätte der Geriatrie

22 Männer, Frauen und Kinder werden von den „Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul“ kostenlos medizinisch behandelt. Ein Novum, durch das das Haus der Barmherzigkeit zum Vorbild im In- und Ausland wird.

Der Schritt nach Niederösterreich

1903 eröffnet das Pflegeheim Clementinum in Kirchstetten als erste Einrichtung in Niederösterreich. Es dient mit seiner Landwirtschaft auch als Lebensmittellieferant für das Haus der Barmherzigkeit in Wien.

Immerwährende Mahnung

Das Stammhaus wird vom NS-Regime enteignet und viele Bewohner:innen finden im Rahmen des NS-Euthanasieprogramms den Tod. Seit 2002 erinnert eine Gedenktafel vor der Kapelle des HB Seeböckgasse an das Schicksal der Getöteten.

Der Weg zur Inklusion

1999 werden die ersten Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen eröffnet. Vier Jahre später folgen die ersten Basalen Tageszentren. Gemeinsam bilden sie die Grundlage des heutigen Inklusionsbereichs von HABIT.

Neue Wege in der geriatrischen Pflege

2005 öffnet das erste geriatrische Pflegekrankenhaus in der Seeböckgasse seine Pforten. Ein Jahr später eröffnet das zweite Pflegekrankenhaus in der Tokiostraße. 2008 übernimmt das Haus der Barmherzigkeit die Leitung des Pflegeheims Am Maurer Berg – St. Josef.

Wachstum in Niederösterreich

Mit dem Urbanusheim in Poysdorf 2011, dem Stephansheim 2014 in Horn und dem neuesten Standort, dem Stadtheim in Wiener Neustadt 2017 erweitert die Gruppe das Angebot in Niederösterreich.

Das Haus der Barmherzigkeit heute

Heute umfasst das Haus der Barmherzigkeit sieben Pflegeeinrichtungen, 14 Wohngemeinschaften, zwei Garconnierenverbünde, fünf Basale Tageszentren, das zeitlich befristete Wohnen und die Mobile Begleitung.